Eine erfolgreiche Kinderbehandlung ist planbar
Der Erfolg in der Kinderzahnheilkunde wird von der Behandlungsbereitschaft des Kindes mitbestimmt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut viele Kinder mit uns zusammenarbeiten. Manchmal reicht die Mitarbeit jedoch nicht aus - dann müssen wir die Behandlung besonders sorgfältig planen und zusätzliche Hilfsmittel kommen zur Anwendung. Unabhängig davon hat jedes Kind – gleichgültig welchen Alters – das Recht auf eine bestmögliche zahnmedizinische Versorgung (Artikel 24 (1) der UN-Kinderrechtkonvention).
All unseren Behandlungsweisen liegt das Prinzip zu Grunde, die Behandlung für Ihr Kind so angenehm und schonend wie möglich zu gestalten. Bei kooperativen Kindern ab dem 6. Lebensjahr mit nur kleinem bis mittlerem Behandlungsumfang können wir in der Regel eine normale Wachbehandlung durchführen. Dabei erhalten wir uns die kindliche Mitarbeit durch hypnotherapeutische Elemente (Kinderhypnose) wie Suggestionen, Singen, Geschichten und Konfusionstechniken.
Wenn bei Kindern nur eine kurze Behandlung erforderlich ist, die Mitarbeit hierfür jedoch noch nicht ganz ausreicht, arbeiten wir unterstützend mit der Gabe eines Beruhigungssaftes (Sedierung). Die Angstreduzierung und das anschließende Vergessen der Behandlung helfen, Zahnarztängsten vorzubeugen.
Längere Behandlungssitzungen erleichtern wir größeren Kindern häufig durch die Gabe von Lachgas. Diese Methode ist langbewährt und nahezu nebenwirkungsfrei.
Bei sehr kleinen Kindern, Kindern mit großer Angst oder großem Behandlungsumfang, Behinderten und Kindern mit Störungen der Zahnentwicklung ist zur schonenden Behandlung mitunter eine begleitende Narkose erforderlich. Hier können wir als Praxis- und Anästhesie-Team auf unsere langjährige Erfahrung zurückgreifen.